Dies & Das

Adventskonzert
am 17. Dezember 2017 in der Ansgari-Kirche Wallhöfen

Programm
Kirchenchor:
„Machet die Tore weit" (K. Heizmann)
„Du, Tochter Zion, freue dich sehr" (K. Heimnann)
„Erwartung klopft in alle Türen" (K. Heizmann)

Posaunenchor:
„Sonate Es Dur" (A. Vivaldi)
"Allemande" (A. Vivaldi)

Gemischter Chor:
„Gloria" (J.w. Scharf)
"Wie freu ich mich am Weihnachtstag" (W. Jehn)
"Weihnachtszeit" (W. Jehn)

Posaunenchor:
"Wir sagen euch an den schönen Advent" (T. Fünfgeld)
"Marsch" (E. Elgar)

Gemeindelied/Posaunenchor:
"Tochter Zion"

Kirchenchor:
"Alleluia" (S. Albrecht)
"Auf dem Weg nach Bethlehem" (K. Heizmann/E. Deelwater)
"Seht den Stern dort hoch am Himmel" (K. Heinnann/E. Deelwater)

Gemischter Chor:
"Ave Glöcklein" (M. Bühler)
"Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen" (M. Bühler)
"Welchen Jubel, welche Freude" (R. Lowry)

Posaunenchor:
"Himmel, Erde, Luft und Meer" (T. Fünfgold)
"Amen" (D. Wendel)

Gemeindelied/Posaunenchor:
"O du fröhliche"

Zum Ausgang / Posaunenchor
"Jingle Bells"

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Reformationsbroschüre_2017-Deckblatt

Von Luther bet vundaag -
Glöven in Luthers Tied und nu

Am 5. November gab es in der Ansgari-Kirche noch einen Nachtrag zum 500-jährigen Reformationsjubiläum. 7 Konfirmanden führten unter der Leitung von Frau Elke Brinkhoff-Kück ein plattdeutsches Theaterstück im Gottesdienst auf. Die Szenen waren angelehnt an das gleichnamige Stück von Hans-Hinrich Kahrs und ließen etwas von der Freiheit spüren, die Luthers reformatorische Erkenntnis den Menschen gebracht hat.

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Ein schönes Gemeindefest war´s! Im Gottesdienst zu Beginn stand das Jubiläum der Ansgari-Kirche im Mittelpunkt, deren Einweihung sich am 12. Juni 2016 exakt zum 50. Male jährte. Alle Generationen kamen zum Zuge und trugen etwas bei, musikalisch begleitet vom Kirchenchor, dem Vokalensemble und der Band „Tatort-Alternative“.
Trotz mancher Bedenken zuvor war das Wetter am Nachmittag freundlich. Viele Leute hatten Vieles vorbereitet – und zahlreiche Besucher haben durch ihre Teilnahme die Mühe der Planung und Vorbereitung gewürdigt. Allen, die zum Gelingen des Gemeindefestes beigetragen haben, sei an dieser Stelle ein herzlicher Dank ausgesprochen!
Der Erlös des Festes in Höhe von 1.527,55 Euro kommt zum Teil der Kinder- und Jugendarbeit zugute, zum Teil wird davon die Festschrift zum 50-jährigen Jubiläum finanziert.

 

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Die Adventszeit genießen und auf Weihnachten einstimmen. Der lebendige Adventskalender bietet hierzu Gelegenheit. Mit Freunden, Bekannten und Nachbarn für eine 1/2 bis 3/4 Stunde plaudern. Geschichten vorlesen und gemeinsam einige Weihnachtslieder singen. Jeden Abend in der Adventszeit bei anderen Freunden dieser netten Idee.

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Seit einigen Jahren finden in der Sommerzeit Gottesdienste außerhalb der Gotteshäuser statt. Unter der Überschrift „Kirche im Grünen“ werden auch in den Kirchengemeinden Hambergen und Wallhöfen diese Sondergottesdienste angeboten. Sie sind herzlich eingeladen! 

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Großes Lob an alle !

Es mal wieder soweit. In der Kirche in Wallhöfen gaben junge und ältere Musiker sowie zwei Trommel- und eine Tanzgruppe in einer von Menschen überfüllten Kirche ihr Bestes. Bis auf “O du fröhliche“ am Ende der Veranstaltung wurden ausschließlich Popsongs und kurze nachdenkliche, aber auch lustige Geschichten, vor einem begeisterten Publikum vorgetragen.

Am Ende waren sich alle einig; nächstes Jahr wieder, inklusive Christmas-Songs, wow!

Petra Samko, Hinni Thäle und Gerold Gerdes

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Foto Uwe Bokelmann

Eigentlich gehört er zum „Inventar“ unserer Kirchengemeinde und unserer Region und ist gar nicht wegzudenken: Seit über 45 Jahren ist Uwe Bokelmann Kirchenvorsteher und hat ein gutes Stück Kirchengemeindegeschichte miterlebt und vor allem mitgestaltet. Im Februar 1970, mit jugendlichen 25 Jahren, ist er zum ersten Mal in den Kirchenvorstand gewählt worden, damals noch für die Kirchengemeinde Hambergen, innerhalb derer die jetzige Kirchengemeinde Wallhöfen ein Pfarrbezirk war. Manchmal erzählt er davon, wie zügig und anschließend gemütlich (mit Bier und Tabak) die Sitzungen früher verliefen. Im Laufe der Jahre hat sich das freilich ziemlich verändert: Die Tagesordnungspunkte sind umfangreicher und manche Sachverhalte auch komplizierter geworden, und die Diskussionsfreude hat zugenommen. Uwe Bokelmann hat sich in vielen Bereichen kundig gemacht und engagiert: in Bau- und Pachtangelegenheiten, im Finanzwesen, viele Jahre ist er stellvertretender Vorsitzender gewesen, als Vorsitzender des Regionalausschusses hat er sich gerade in den letzten Jahren um die Abwicklung des Hoferbes in Hambergen sehr verdient gemacht, der Kindergarten lag ihm sehr am Herzen, und noch einiges Andere wäre zu notieren. Uwe wird uns mit seinem Rat und seiner Arbeitskraft weiterhin erhalten bleiben, aber mit der regelmäßigen, manchmal auch mühsamen und verpflichtenden Gremienarbeit soll es nun vorbei sein.

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45 Jahre Kirchenvorsteher

Uwe Bokelmann zieht Bilanz
 
Nach 45jährigem Dienst als Kirchenvorsteher ist Uwe Bokelmann am 19. Juli 2015 feierlich verabschiedet worden. Hier seine „Bilanz“ der jahrzehntelangen ehrenamtlichen Tätigkeit in der Kirchengemeinde und Kirchenregion.
 
In den ersten Jahren fanden die Kirchenvorstandssitzungen in Hambergen statt, denn es gab nur eine Kirchengemeinde.
 
Zum Kirchenvorstand gehörten ausschließlich Männer (Durchschnittsalter 70 Jahre). Fast alle rauchten Zigarren und tranken eine Flasche Bier während der Sitzungen, die Pastor Feltrup in einer Kiste unter dem Tisch bereit hielt. Im Herbst kam der Rentmeister "von Oehsen" aus OHZ und erklärte die Zahlen des fast abgelaufenen Jahres. Da die damals gute finanzielle Situation keinen Anlass zu Diskussionen gab, war er meistens nach einer Stunde wieder weg.
 
Als ich in einer Sache einmal anderer Meinung war als der Pastor, meinte auf der Rückfahrt nach Wallhöfen Herr Johann Brünjes zu mir: „Uwe, ik mag di sonst jo ganz geern lieden, over wenn du noch mol wat gegen den Paster hest, kriegt wi beiden Striet!“ So waren damals die Zeiten.
 
Meine erste Tätigkeit im Jahr 1970 zusammen mit den anderen Mitgliedern im Kirchenvorstand bestand in der Pflanzung des Tannenwaldes hinter der Kirche, um ein wenig Schutz gegen Wind und Wetter zu erhalten.
 
In einer der ersten Sitzungen stellte ich den Antrag, einen Spielkreis in WALLHÖFEN eröffnen zu wollen. Ohne Diskussion, was mich sehr verwunderte, wurde er einstimmig genehmigt. Der Kellerraum im Gemeindehaus wurde hierfür hergerichtet. Frauen aus der Gemeinde fanden sich schnell bereit, sich mit großer Mühe und persönlichem Einsatz sich sinnvoll mit den Kindern zu beschäftigen. Frau Regina Koch (kath.) sammelte einmal im Monat von den Eltern 25 DM ein. Davon wurden die Kosten bestritten.
 
Damit möglichst alle Kinder teilnahmen, bemühten sich Pastor Dr. Engelmann und die Kirchenvorsteher in vielen Gesprächen, die Eltern in allen Ortsteilen davon zu überzeugen, ihre Kinder in den Spielkreis zu schicken. Das ist bis zu 100 % gelungen. Inzwischen ist schon lange aus dem Spielkreis ein Kindergarten geworden. Das Gebäude hat die politische Gemeinde errichtet, und wir als Kirche sind der Träger. Es gab oftmals Diskussionen, aber immer wieder konnte eine Einigung zum Wohle der Kinder erzielt werden. Darüber sind wir dankbar. Inzwischen hat der Kindergarten an der Schule schon Jubiläum gefeiert.
 
Nach wenigen Jahren wies unsere Kirche erhebliche Baumängel auf. Baufachleute aus Hannover vom Landeskirchenamt besahen sich die eklatanten Schäden und waren entsetzt. Diese Kirche hätte man so in Italien bauen können, aber nur in Süditalien, war die Aussage. Für annähernd 100.000 DM fand eine Grundsanierung statt.
 
Ein paar Jahre später wurden die alten Waschbetonplatten aufgenommen. Von der Straße bis zur Kirche und dem Gemeindehaus wurden die Wege neu und ohne Kosten gepflastert, genauso der Parkplatz. Hier gilt es, sich bei Rudolf von Glahn und seinen Leuten zu bedanken. Der Weg hin zur Kirche und dem Gemeindehaus bekam auf beiden Seiten einen neuen Anblick durch 2 Beete, eingerahmt von großen Feldsteinen.
 
Die wohl größte Leistung war der Neubau des Glockenturmes. Man setzte sich zusammen und die Gemeindeglieder spendeten fast 80.000 DM; in der heutigen Zeit wohl kaum noch möglich. Das Startkapital und der Antreiber für den Bau des Kirchturmes war Johann Ehrichs, der zusammen mit dem Zimmermeister Karl Rohde sich bei der Einweihung unserer Kirche 1966 darüber einig war: „Een Klockenturm mutt dor noch her!“ Er stellte einen namhaften Betrag von 20.000 DM zur Verfügung. Die politische Gemeinde half uns mit 5.000 DM, gleichfalls das Landeskirchenamt. Alle anderen großen und kleinen Spenden wurden von den Gemeindegliedern aufgebracht.
 
Das Aufrichten der Betonwände, die in Verden gegossen wurden, übernahm kostenlos die Firma Helmut Kück aus Verlüßmoor. Von dem Zeitpunkt an laden die Glocken bis nach Vollersode und in die Moordörfer hinein die Gemeinde zu den Gottesdiensten.
 
Auch andere Arbeiten wurden oft ehrenamtlich verrichtet. Hinter dem Gemeindehaus wurde ein Gartenhaus gebaut. In wenigen Wochen hatten es Johann Stelljes und Hans Gellrich errichtet. Um den Rasenmäher und die Gartengeräte unterbringen zu können, ist die Größe des Gartenhauses 2012 durch Gerd Kling verdoppelt worden. Das gleiche trifft auch auf den Carport neben dem Pfarrhaus zu. Die Erdarbeiten und die Pflasterung führte Hans-Hermann Schröder, Heißenbüttel aus. Die Zimmerarbeiten wiederum Gerd Kling. Als Handlanger konnte man mich dabei ganz gut gebrauchen.
 
Die Renovierung des Altarraumes war eine große Herausforderung für uns. Die Firma Helmut Kück aus Verlüßmoor stellte uns das Baugerüst zur Verfügung und baute es kostenlos auf und ab. Die Malerarbeiten erledigte Frido Knoblauch, ein Mann, der immer zur Stelle ist, wenn man ihn braucht.
 
Die Holzbank auf der Terrasse, die einen wunderschönen Blick bis nach Worpswede zur Zionskirche und bis nach Bremen erlaubt, hat Klaus Freitag angefertigt, genauso wie die Tür zum Gemeindehaus. Alles ehrenamtlich von Gemeindegliedern.
 
Trotz der finanziellen Zwänge ist es uns gelungen, größere Baumaßnahmen durchzuführen. Eine neue Heizungsanlage wurde installiert, und das Pfarrhaus ist mit großem Aufwand nach über 40 Jahren renoviert worden. Sicher habe ich einiges vergessen, was auch hätte erwähnt werden müssen.
 
Festzustellen ist, dass ich meinen Dient immer gerne versehen habe. Was mich in den letzten Jahren aber immer mehr gestört hat, ist die überbordende Bürokratie, die wie auch sonst überall, zunehmend alles komplizierter macht. Es kann einem die gute Laune oftmals verderben.
 
Dieses hat insbesondere bei der Abwicklung des uns übertragenen Erbes von S. Tietjen/H. Murken viele Nerven gekostet. Aber im Jahr 2014 konnte alles zu einem guten Abschluss gebracht werden. Die Hofstelle und das Grundstück an der B 74 mussten veräußert werden, um die Erbschaftssteuer begleichen zu können.
 
Auf regionaler Ebene arbeiten wir seit dem 1.6.2006 eng mit der Kirchengemeinde Hambergen zusammen. Als Vorsitzender seit 2009 möchte ich mich für das vertrauliche und gute Miteinander bedanken. Dass dieses immer ohne Schwierigkeiten verlaufen ist, liegt besonders an Frau Renate Heckelen. Alles wurde immer gemeinsam besprochen und führte in der Regel zu einvernehmlichen Lösungen, die von den beiden Kirchenvorständen endgültig beschlossen werden mussten. Vielleicht liegt es daran, dass wir uns schon aus der Zeit, als wir gemeinsam der ev. Jugend in Hambergen angehörten, kennen.
 
Ob wir jemals wieder eine Kirchengemeinde werden, kann heute nicht vorausgesagt werden. Doch rückblickend gesehen war die Verselbstständigung zum 1. Januar 1997 zu der Zeit für beide Gemeinden eine gute Lösung.
 
Sehr gefreut haben wir uns im Kirchenvorstand, dass bei der letzten Wahl in unserer Gemeinde eine Wahlbeteiligung von fast 30 % erreicht werden konnte. Ein Spitzenergebnis im Kirchenkreis. Das gibt Mut für die Zukunft und stimmt uns bei unserer Arbeit positiv.
 
An viele Gottesdienste der vergangenen Jahre, ob gehalten von den Pastoren Dr. Engelmann, Starke, Hüncken, Marahrens oder Beißner oder durch Lektoren und Prädikanten, denke ich gerne zurück. Trauungen, Taufen, Konfirmationen, Konzerte, Einschulungsgottesdienste, Kinderkirche, begleitet von Posaunen- und Kirchenchor, um nur einige zu nennen, haben meinen Glauben gestärkt und mir Kraft für den Alltag gegeben.
 
Seit Jahren findet „Kirche im Grünen“ immer mehr Anklang. Mehrere Male im Jahr werden Gottesdienste auf den Höfen, zu den Erntefesten, dem Wandertag oder dem Torfkahngottesdienst gehalten.
 
Auch viele Beerdigungen haben mir deutlich aufgezeigt, dass unser Leben auf Erden endlich ist, doch ging ich nach vielen Trauergottesdiensten oftmals getröstet und mit Zuversicht nach Hause.
 
Zum Schluss will ich die vielen Gruppen und Kreise erwähnen, die ein Gemeindeleben ungemein bereichern. Dazu gehören Eltern- und Kindgruppe, Krabbelgruppe, Kinderkirche, Kindergarten, Posaunen- und Kirchenchor, Frauenhilfe, Frauenkreis, Besuchsdienst, Kirchenkaffee sowie die Frauen, die zu den Gottesdiensten für den Altarschmuck sorgen.
 
Für die Öffentlichkeitsarbeit unserer Kirchengemeinde bildet die Homepage einen wichtigen Baustein. Erich Bödeker aus Vollersode hat diese aufgebaut/gestaltet und pflegt sie seitdem.
 
Vor ca. einem Jahr habe ich für mich beschlossen, meinen Dienst als Kirchenvorsteher 2015 im 46. Jahr, davon seit 2000 als stellvertretender Vorsitzender, zu beenden. Dieser Entschluss ist mir nicht leicht gefallen, aber insbesondere persönliche Gründe haben mich dazu bewogen.
 
Bei allen möchte ich mich bedanken, mit denen ich zusammengearbeitet habe. Dazu gehören außer den Pastoren und den Kirchenvorstandsmitgliedern auch die Küster, die Sekretärinnen und viele Frauen und Männer, die mich in all den Jahren begleitet und unterstützt haben.
 
Ein großer persönlicher Wunsch sei mir zum Schluss gestattet. Es wäre sehr schön, wenn sich auch in Zukunft Frauen und Männer bereit finden, sich in unserer Kirche zu engagieren. Denn unsere Kirche hier in Wallhöfen und überall hat nur Zukunft, wenn jedes Gemeindeglied dazu beiträgt, dass aktives Leben sie prägt und trägt.
 
Gelingen kann dieses aber nur, wenn die Landeskirche endlich begreift und intensiv dafür wirbt, im Bereich der Pastoren und Diakone keine Stellen zu streichen, sondern durch gezielte Maßnahmen sich darum bemüht, jungen Menschen den Ausbildungsweg für diese so ungemein wichtige Aufgabe zu ebnen.
 
Ich bin dankbar, dass ich meinen Dienst so lange ausüben konnte!
Uwe Bokelmann